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Der Bau meiner Nisthilfen Bienenhaus, Insektenhotel, Bienenhotel

Meine Nisthilfen stellte ich in sorgfältiger Handarbeit von A bis Z selber her. Nur das Holz liess ich im Baumarkt zuschneiden.

Mein Ziel war es, eine qualitativ hochwertige, sauber verarbeitete Nisthilfe anzubieten. Kein Low-End-Produkt - denn davon gibt es schon zu genüge im Handel - sondern eine High-End-Nisthilfe, bei der auch viel Hingabe im Bauplan stand ;-) Bauanleitung Bienenhotel, Bauanleitung Insektenhotel

 

 

 

 

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Handarbeit von A bis Z

Hinter jeder Nisthilfe steckten viele Stunden sorgfältige Handarbeit, vom Abschleifen, Anzeichnen, Vorbohren, Zusammenschrauben und 3-fachen Lasieren des Gehäuses - bis zum Abmessen, Sägen, Mark und Splitter entfernen und rückseitigem Verschluss anbringen der Bambusstäbe. Eschenholz-Blöcke wurden mit sauberen Bohrungen in verschiedenen Durchmessern versehen, die Front wurde glatt abgeschliffen.

Alle Niströhren waren innen mindestens 10-14cm tief und hinten verschlossen, damit mehrere Brutzellen nacheinander angelegt werden konnten. Meine Nisthilfen hatten je nach Modell 190 (Hochformat Nisthilfe) bis 250 (Querformat Nisthilfe) Niströhren! Je nach Bienenart konnten pro Niströhre 5-7 Brutzellen in Linienbauten angelegt werden. Somit boten meine Nisthilfen bei Maximalbesetzung Platz für 1330 bis 1750 Brutzellen, je nach Modell.

Die Nisthilfe konnte entweder aufgestellt oder mit zwei Schrauben oder Nägeln aufgehängt werden. Als optimalen Standort sollten Sie eine wettergeschützte Stelle - am besten nach Süden oder Süd-Osten ausgerichtet - wählen, mindestens 50cm ab Boden.

 

 

 

 

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Foto-Dokumentation "Entstehung meiner Nisthilfe" - S'Wildbienehuus ;-)

 

 

 

 

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Holz abschleifen, anzeichnen, vorbohren...

Gehäuse zusammensetzen, verschrauben...

Aufhänger anbringen.

Die Rückwand ist leicht nach innen versetzt, damit die Nisthilfe flach an der Wand anliegt und keine Aufhänger sichtbar sind.

Dreifach lasieren mit jeweiligem Zwischenschliff und entsprechender Trocknungszeit dazwischen. (Oecoplan Holzlasur).

Tonkinstäbe (stabilere Bambusart) anzeichnen.

Zusägen...möglichst immer auf einer Seite nach einem "Knoten".

Alle beim Sägen entstandenen Splitter entfernen, bzw. mit Schleifpapier abschleifen.

Das Mark mit einer Feile entfernen...

...es ist eine ziemlich staubige Angelegenheit...

die Röhrchen werden schon beim Ausfeilen sortiert in "hinten mit Internode (Knopf)" und "hinten offene" Röhrchen.

Auch wenn man beim Zuschneiden möglichst darauf achtet, hinter den Internoden abzusägen, gibt es immer noch etwa ein Drittel Röhrchen aus Mittelstücken, die hinten offen sind.

Die hinten offenen Röhrchen müssen einseitig verschlossen werden. Die urige Polsterwolle wäre praktisch, findet man aber heutzutage kaum mehr im Handel... Bessere Lösung => Heissleim, der in ausgehärtetem Zustand zu einem Kunststoffpfropf wird.

Es ist nicht zu verhindern, dass es durch Temperatur-u. Feuchtigkeitsschwankungen in einigen Bambusröhrchen zu Rissbildung kommt. Am besten kontrolliert man die Röhrchen von Zeit zu Zeit und wechselt gerissene Bambus aus (falls sie bereits "bewohnt" sind, muss man gezwungenermassen bis nach dem Schlupf warten).

(Jede Nisthilfe wird vor dem Versand nochmals auf gerissene Röhrchen überprüft).

Die Eschen-Blöcke werden mit dem Standbohrer vorgebohrt... mein Standbohrer kommt nur 5cm tief, deshalb bohre ich von Hand mit Langbohrern bis auf 14cm Tiefe nach.

Die Front der Blöcke wird abgeschliffen bis sie schön fein ist.

Unten sieht man deutlich den Unterschied: LINKS jeweils ungeschliffen, RECHTS geschliffen.

Der Eschen-Block wird mit Schrauben fixiert.

Danach kann mit Einfüllen der Röhrchen begonnen werden. Es ist erstaunlich, wie viele Röhrchen man benötigt!

...und nun ist es Sache der Wildbienen! :-)

Hochformat: H x B x T => 28 x 20 x 17, Gewicht: ca. 5.05kg

Querformat: H x B x T => 20 x 35 x 17, Gewicht: ca. 6.35kg

Die Inhalte und Fotos dieser Webseite sind Eigentum von "S'Wildbienehuus" und urheberrechtlich geschützt. © SabineWuest

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Einbrennen des Schriftzuges...

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